Bretonen aus dem Tierschutz

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt diesen wunderbaren Hunden zu helfen. Bretonen landen leider massenhaft im europäischen Ausland in Tötungsstationen und Tierheimen.

Rölli

Entweder sind sie lästig, jagen nicht mit ihrem Besitzer oder sie wurden als Streuner aufgefunden.

Vielen Bretonen geht es im Ausland nicht sehr gut. Diese menschenbezogenen Hunde müssen oft ihr Dasein im Zwinger oder draußen fristen. Es gibt Bretonen die an der Kette gehalten werden. Misshandlungen sind an der Tagesordnung, Besuche bei Tierarzt eine Seltenheit, auch hapert es oft an Futter und Wasser.

Wir möchten hier auf keinen Fall polarisieren oder Menschen, die wir nicht kennen, verdammen, aber unsere bisherige, lange Zeit im Tierschutz, bestätigt die oft sehr schlechten Lebensumstände dieser Tiere.

Wir legen jede Information über „unsere“ Bretonen offen, alles was wir wissen, erfahrt ihr auch. Dennoch, sehr oft haben wir lediglich ein Foto und eine sehr rudimentäre Beschreibung.

Unsere Hunde kommen, geimpft, gechipt, mit EU Pass, alters- und situationsgerecht kastriert und je nach Gegend auf MMK getestet nach Deutschland.

Je nach Land werden die Bretonen entweder auf dem Luftweg bzw. auf dem Landweg transportiert.

Wir wählen nur offiziell zertifizierte Landtransporteure aus, wenn möglich, holen wir die Hunde vor Ort selbst ab oder wir organisieren private Fahrketten.

Wir sind bestrebt den Stress für die Hunde so gering wie möglich zu halten.

Bretonen – die Rasse

 

 

Der Épagneul Breton oder der bretonische Vorstehhund, bei uns eigentlich nur Bretone genannt, ist der kleinste, bei der FCI anerkannte Vorstehhund.

Obwohl er in Deutschland nach wie vor eher selten ist, gilt er als der weltweit weitverbreiteste Jagdhund.

Es ist ein agiler, weitsuchender Vollblutjagdhund.  Die Kelten sollen bereits vor ca. 1000 Jahren mit der Urform des heutigen Bretonen auf der Jagd gewesen sein.  Er ist sehr geeignet als Vorsteher und Stöberhund. Er ist apportieraffin und meistens sehr wasserfreudig. Seine feine Nase eignet sich sehr gut auf der Nachsuche. Vogelwild, sowie Hase und Kaninchen mag er sehr.

Er eignet sich nicht zur Baujagd und auch auf der Drückjagd ist ein Bretone nicht wirklich gut aufgehoben.

Bretonen haben grundsätzlich keine Mannschärfe, die Raubwild- und Raubzeugschärfe hält sich stark in Grenzen. Ein Bretone soll nicht scharf sein.

Bretonen kommen in diversen Farbschlägen vor:

orange-weiß, schwarz-weiß, leberfarben-weiß, schwarz-tricolor und braun-tricolor. Man unterscheidet in den Farbschlägen noch in geplattet und/oder geschimmelt.

Vom Gebäude her ist er quadratisch angelegt, er soll so hoch wie lang sein.

In der Regel haben sie 50 cm Schulterhöhe und bringen ca. 15 kg auf die Waage.

Bretonen können alt werden, 16, 17 Jahre und älter sind durchaus möglich.

In Deutschland werden Bretonen grundsätzlich nur an Jäger und Falkner abgegeben. Diese verantwortungsvollen Züchter zielen rein auf die jagdliche Eignung ab, in Deutschland gibt es keine Show-Linien.

Trotz der vielen Generationen Jagdhund, ein Bretone ist und bleibt ein Familienhund. Er ist sehr menschenbezogen und verkümmert ohne menschliche Beziehung.  Jagdhundtypisch sind sie im Haus sehr ruhig. Man lädt gern die Batterien, vorzugweise auf der Couch oder noch besser im Bett, um, wenn es rausgeht, die gespeicherten Wattzahlen voll verballern zu können.

Bretonen sind kinderfreundlich, aber auch hier gilt, Hund und Kleinkind dürfen nicht ohne Aufsicht zusammen sein. Auch wenn er es erträgt, er mag es nicht immer bedrängt zu werden.

Bei vielen Bretonen klappt die Vergesellschaftung mit Katzen und anderen kleinen Haustieren sehr gut.

Bretonen brauchen sportliche Menschen, die auch viel mit ihnen unternehmen. Generell eigenen sich die intelligenten Hunde für jede Hundesportart bis auf den Schutzhundesport. Er braucht körperliche wie geistige Auslastung.  Beschäftigt man ihn entsprechend, kann man seinen zu 99 % vorhandenen Jagdtrieb sehr gut umlenken. Ein Bretone ist kein Solitärjäger und sucht die Zusammenarbeit mit dem Menschen, deswegen ist die Arbeit mit dem Jagdtrieb anzustreben.

Hat man sich einmal in diese Rasse verliebt, bleiben die Menschen bei ihr. Und…der Trend geht eindeutig zum Zweitbretonen!

 

 

 

Vereinswesen

Der Verein Bretonen Rettung Europa e.V wird seit dem 20.05.2019 im Vereinsregister mit der Nummer VR2746 am Amtsgericht Düren geführt. Der Verein wurde am 6. April 2019 in Meerbusch durch 11 bretonenverrückte Menschen gegründet. 

Die aktuelle Satzung vom 04.06.2019 und die Geschäftsordnung kann auf Anfrage übermittelt werden. Hierzu nehmt bitte Kontakt per Email unter vorstand@bretonen-rettung.eu auf. 

Das Finanzamt Jülich hat mit dem Bescheid vom 30.04.2019 die Gemeinnützigkeit bestätigt. 

Ein weiterer Meilenstein war der 01. Juli 2019 mit der Erteilung der Erlaubnis für eine erlaubnispflichtige Tätigkeit nach § 11 des Tierschutzgesetzes. Als verantwortliche Person ist hier Frau Caroline Stolze benannt worden. Des Weiteren hat im Verein Frau Silke Pütter den Sachkundenachweis des §10 und §11 TieSchG.